Warum ich BuildHerPath gegründet habe
Als ich vor einigen Jahren als VA angefangen habe, war ich allein mit zwei Kindern.
Mein Alltag hatte nicht besonders viel Luft nach oben. Wenn etwas funktionieren sollte, musste es funktionieren.
Nicht irgendwann. Nicht theoretisch. Und auch nicht nur dann, wenn ich genug Zeit hatte, alles noch einmal von Hand nachzuarbeiten.
Ich stand morgens teilweise um 3:30 Uhr im Bademantel in der Küche, Kaffee in der Hand, Laptop vor mir.
Nicht, weil ich besonders gern zu absurden Uhrzeiten arbeitete.
Sondern weil mein Alltag schlicht wenig Spielraum ließ.
Und genau deshalb fing ich früh an, Dinge zu hinterfragen.
Warum dauert ein Ablauf so lange?
Warum muss man dieselbe Information an mehreren Stellen suchen?
Warum hängt so viel an einer einzigen Person?
Warum gibt es fünf Tools, aber trotzdem keine klare Struktur?
Und vor allem:
Wie lässt sich das einfacher, übersichtlicher und verlässlicher bauen?
Ich konnte mir schlicht nicht leisten, jeden Schritt immer wieder neu zu erfinden.
Also fing ich an, Abläufe auseinanderzunehmen, Zusammenhänge zu verstehen und Systeme zu bauen, die mir im Alltag wirklich Arbeit abnehmen.
Nicht als Hobby.
Als Mutter.
Denn machen wir uns nichts vor:
Ich habe keine Zeit, 24/7 alles händisch zu regeln, was meine Selbstständigkeit betrifft.
Struktur war für mich nie ein Produktivitäts-Hack.
Sie war Voraussetzung dafür, dass Selbstständigkeit überhaupt funktionieren konnte.
Mit der Zeit habe ich das Muster überall gesehen
Je länger ich als VA gearbeitet habe, desto häufiger habe ich dieselben Probleme auch in anderen Businesses gesehen.
Und zwar nicht nur bei Anfängerinnen.
Auch bei Unternehmen, die längst Kundinnen hatten, gute Umsätze machten und hochpreisige Angebote verkauften.
Von außen sah vieles professionell aus.
Intern dagegen lagen Informationen an mehreren Orten, Zuständigkeiten waren unklar, Abläufe steckten in Köpfen und viel zu viel hing an einzelnen Personen.
Ein Business konnte funktionieren.
Aber oft nur, weil irgendjemand ständig suchte, erinnerte, nachfragte, improvisierte und Dinge auffing.
Das Problem war nicht fehlende Kompetenz.
Es war nicht fehlender Einsatz.
Und meistens war es auch nicht das falsche Tool.
Es fehlte eine Struktur, die im Alltag wirklich trägt.
Der Moment, in dem es endgültig Klick gemacht hat
Besonders deutlich wurde mir das, als ich als Tech-VA für einen Coach gearbeitet habe.
Drive. Notion. Asana. ClickFunnels. KI-Chats. Noch mehr Ordner. Noch mehr Tools.
Um mir überhaupt einen Überblick zu verschaffen, musste ich Informationen aus mehreren Systemen und Ablagen zusammensuchen.
Vieles war vorhanden.
Aber es griff nicht sauber ineinander.
Klare Zuständigkeiten fehlten.
Informationen lagen verstreut.
Automatisiert war im Grunde nur das E-Mail-Marketing.
Da hat es Klick gemacht:
Das ist absolut kein Einzelfall.
Auch in laufenden, gut verkauften Businesses können Strukturen und Systeme fehlen, die im Alltag wirklich tragen.
Man kann ein starkes Angebot haben.
Man kann Kundinnen gewinnen.
Man kann wachsen.
Und trotzdem kann intern erstaunlich viel nur deshalb funktionieren, weil eine Person genau weiß, wo etwas liegt, was als Nächstes passiert und wen sie wann erinnern muss.
Solange diese Person alles im Kopf behält, läuft es.
Bis es das nicht mehr tut.
Ich wollte nicht mehr nur Probleme auffangen
Als VA gehört es irgendwie dazu, Probleme zu lösen.
Eine Information fehlt? Man sucht sie.
Eine Aufgabe ist unklar? Man fragt nach.
Niemand weiß mehr genau, wo etwas abgelegt wurde? Man findet es irgendwie.
Ein Ablauf ist nirgends festgehalten? Man versucht herauszufinden, wie er eigentlich gedacht war.
Und irgendwann habe ich gemerkt, dass mich nicht nur die einzelne Aufgabe interessiert.
Mich hat interessiert, warum diese Probleme überhaupt immer wieder entstehen.
Warum muss jemand jedes Mal neu überlegen, was als Nächstes passiert?
Warum liegen Informationen an mehreren Stellen?
Warum funktioniert ein kompletter Ablauf nur, weil eine Person alles im Kopf hat?
Warum wird noch ein Tool eingeführt, obwohl schon die vorhandenen nicht sinnvoll zusammenspielen?
Und vor allem:
Wie kann man das so aufbauen, dass es beim nächsten Mal einfacher funktioniert?
Ich wollte nicht dauerhaft hinter Problemen herräumen.
Ich wollte Strukturen schaffen, die dafür sorgen, dass viele dieser Probleme gar nicht erst immer wieder entstehen.
Mehr Tools sind nicht automatisch die Lösung
Ich mag Tools.
Sehr sogar.
Ich kann mich ziemlich lange damit beschäftigen, wie etwas funktioniert, was man damit bauen kann und was sich sinnvoll automatisieren lässt.
Aber genau dadurch habe ich auch gelernt:
Ein neues Tool löst kein strukturelles Problem.
Wenn vorher niemand geklärt hat, wie Informationen fließen sollen, wer was braucht oder welcher Schritt wann passiert, landet am Ende nur noch ein weiteres Tool im Stapel.
Dann gibt es Notion für das eine.
Asana für das andere.
Drive für Dateien.
Eine Tabelle für Kundinnen.
WhatsApp für schnelle Absprachen.
Vielleicht noch ein CRM.
Und irgendwo dazwischen ein paar Automationen, die niemand mehr so genau versteht.
Das ist noch kein System.
Das sind erst einmal einzelne Bausteine.
Ein gutes Business-System entsteht für mich dann, wenn klar ist:
Was muss tatsächlich passieren?
Wo gehören Informationen hin?
Welche Schritte wiederholen sich?
Was kann einfacher werden?
Was lässt sich sinnvoll automatisieren?
Was sollte bewusst beim Menschen bleiben?
Und welches Tool unterstützt diesen Ablauf, statt ihn komplizierter zu machen?
Erst dann wird Technik wirklich hilfreich.
Daraus ist BuildHerPath entstanden
Mit der Zeit wurde mir klar:
Viele Selbstständige kämpfen nicht mit fehlenden Ideen oder fehlender Kompetenz.
Sie kämpfen damit, dass ihr Business auf Improvisation, Einzelwissen und persönlichem Dauer-Einsatz beruht.
Und genau das kann auf Dauer niemand tragen.
Ich wollte deshalb keine weitere Beratung aufbauen, die nur erklärt, was man theoretisch tun könnte.
Ich wollte mitbauen.
Ich wollte Strukturen schaffen.
Tools sinnvoll verbinden.
Abläufe vereinfachen.
Automationen dort einsetzen, wo sie wirklich helfen.
Und Systeme so aufsetzen, dass die Unternehmerin sie versteht und selbst weiterführen kann.
Genau daraus ist BuildHerPath entstanden.
Was BuildHerPath für mich bedeutet
BuildHerPath ist für mich keine klassische Prozessberatung.
Ich komme nicht mit komplizierten Modellen, Fachbegriffen oder Diagrammen um die Ecke, die am Ende niemand im Alltag nutzt.
Mich interessiert etwas anderes:
Wie arbeitet dein Business heute wirklich?
Wo suchst du ständig Informationen?
Was kostet unnötig Zeit?
Welche Tools nutzt du und wofür?
Wo hängt zu viel an dir?
Welche Abläufe funktionieren schon gut?
Und wo braucht es eine bessere Struktur?
Manchmal heißt das ganz konkret: Wir bringen Ordnung in deine Kundinnenverwaltung.
Oder wir bauen einen Anfrageweg, der nicht jedes Mal von Hand zusammengeflickt werden muss.
Vielleicht braucht es eine Website, die nicht nur hübsch aussieht, sondern mit Formular, Terminbuchung und klarer Weiterleitung auch wirklich etwas für dein Business tut.
Vielleicht geht es um Content, Marketing oder kleine Automationen, die dir endlich Arbeit abnehmen.
Und manchmal geht es ganz an den Anfang.
Zum Beispiel bei einer angehenden VA, die nicht erst nach den ersten Kundinnen merken will, dass Dateien, Aufgaben, Kommunikation und Kundinneninfos überall verstreut liegen.
Dann bauen wir eben von Anfang an so, dass du dich später nicht durch dein eigenes Business graben musst.
Was genau gebraucht wird, sieht bei jeder Selbstständigen ein bisschen anders aus.
Aber der Kern bleibt:
Dein Business soll dich tragen und nicht jeden Tag von dir getragen werden müssen.
Systeme fürs echte Business
Vielleicht ist meine Sicht auf Business-Systeme deshalb ziemlich pragmatisch.
Ich glaube nicht daran, dass alles maximal kompliziert sein muss.
Ich glaube nicht daran, dass jedes Business zehn verschiedene Tools braucht.
Und ich glaube auch nicht daran, dass ein System nur dann gut ist, wenn es auf dem Papier beeindruckend aussieht.
Ein gutes System soll verständlich sein.
Es soll zu deinem Business passen.
Es soll dir Arbeit abnehmen.
Und es soll auch dann funktionieren, wenn dein Tag einmal nicht nach Plan läuft.
Vielleicht sehe ich das auch deshalb so klar, weil ich selbst weiß, wie es ist, wenn man nicht einfach unbegrenzt noch zwei Stunden dranhängen kann.
Als alleinerziehende Mutter war Struktur für mich nie Luxus.
Sie war notwendig.
Und genau diese Art von System möchte ich heute auch für andere bauen.
Keine perfekten Systeme fürs Schaubild.
Sondern Systeme fürs echte Business.
Alles Liebe,
Romina
Und wie trägt dein Business gerade?
Vielleicht läuft dein Business grundsätzlich gut.
Vielleicht stehst du noch am Anfang.
Vielleicht hast du längst Kundinnen, aber intern fühlt sich vieles unnötig kompliziert an.
Vielleicht hast du Tools genug, aber trotzdem keinen richtigen Überblick.
Oder du weißt einfach:
So wie es gerade läuft, soll es nicht dauerhaft bleiben.
Dann kannst du mit meinem kostenlosen System-Check herausfinden, wo dein Business gerade unnötig schwer wird und welche Strukturen tatsächlich fehlen.
System-Check starten
Keine Theorie-Schlacht.
Wir schauen uns an, was wirklich fehlt, was bereits funktioniert und ob BuildHerPath überhaupt der richtige nächste Schritt für dich ist.